Dresden ist die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen, welches an die Bundesländer Brandenburg im Norden, Sachsen-Anhalt im Nordwesten und Thüringen im Westen grenzt. Im Süden hat es eine gemeinsame Grenze mit der Tschechischen Republik und im Osten mit Polen. Schon seit jeher war Dresden das gesellschaftliche und politische Zentrum von Sachsen und die sächsischen Könige hatten hier ihren Sitz. Besonders währen der Regentschaft von August dem Starken erlebte Dresden seine Blüte. Es entstanden solche bedeutende Gebäude wie der Zwinger, die Semperoper und die Frauenkirche.
Dresden hat zur Zeit deutlich über eine halbe Million Einwohner und bedeckt inclusive seiner Außenbezirke eine Fläche von etwa 328 Quadratkilometern. Damit leben auf einem Quadratkilometer ungefähr 1600 Menschen. Das KfZ-Kennzeichen lautet DD und die Telefonvorwahl 0351.
Dresden trägt den Beinamen Elbflorenz, den es seinen Kunstsammlungen und seiner mediterranen und barocken Architektur zu verdanken hat. Die reizvolle Lage an der Elbe gibt der Stadt eine zusätzliche anziehende und liebenswerte Note. Die Stadt ist ungefähr zu gleichen Teilen beiderseits der Elbe gelegen, wird im Süden von den Ausläufern des nahen Osterzgebirges berührt und geht im Norden in das Norddeutsche Tiefland über. Eine besondere Rolle für die Stadt und seine Einwohner spielte schon immer die Elbe. Sie bedeutet Broterwerb und Gefahr gleichermaßen. Die Elbe ist ein wichtiger Transportweg für viele Güter und die Passagierschifffahrt prosperierte gerade in den letzten gut zwanzig Jahren seit der Wiedervereinigung Deutschlands in enormem Maße. Gleichzeitig tritt der Fluss immer wieder über die Ufer und verursacht Schäden an Gebäuden und kulturellen Gütern in Millionenhöhe. Mit wasserbaulichen Maßnahmen ist dem im Stadtgebiet nicht beizukommen und Überflutungsreservoirs oberhalb der Stadt in den steilen Tälern des Elbsandsteingebirges können nicht angelegt werden.
Dresden ohne Fußball ist nicht vorstellbar, die Dresdner sind ungemein fußballbegeistert. Der Traditionsclub Dynamo Dresden ist eine Legende. Die Schwarz-Gelben waren mehrmaliger DDR-Meister und Pokalsieger. Die letzten beiden Jahrzehnte waren jedoch eher Jahre des Leidens. Nun gibt es aber wieder Licht am Ende des Tunnels. Dynamo Dresden setzte sich in zwei Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück durch und wird in der kommenden Spielzeit wieder höherklassig in der zweiten Bundesliga spielen.