Ende des 9. Jahrhunderts bildete sich das Herzogtum Sachsen aus den bisherigen Kleinstaaten heraus, Sachsen stellte zwischen 919-1024 die deutschen Könige. 1137 wurde die Herzogswürde den Welfen übertragen, 1142 wurde Heinrich der Löwe Herzog von Sachsen. Unter ihm erreichte das Stammesherzogtum seine größte Ausdehnung. Nach seinem Sturz wurde Sachsen 1180 auf ein östliches, an der Elbe gelegenes Herzogtum reduziert (das übrige Sachsen kam zum Teil an das Herzogtum Köln, zum Teil bildete es später das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg).
Das Restherzogtum Sachsen fiel an die Askanier, die es 1260 in die Herzogtümer Sachsen-Lauenburg und Sachsen-Wittenberg teilten. Mit Friedrich I., dem Streitbaren, erhielten die wettinischen Markgrafen von Meißen 1423 die Herzogswürde und Herzogstitel. Diese umfasste seit 982 nach der Niederwerfung der slawischen Daleminzen und der Errichtung der Burg Meißen 929 durch König Heinrich I. die Markgrafschaften Merseburg, Zeitz und Meißen und gelangte zwischen 1089 und 1125 immer näher an das Haus Wettin.
Seit Mitte des 13. Jahrhunderts, wurde Sachsen ständig weiter vergrößert, 1247 kam Thüringen dazu, 1253 beziehungsweise 1329 wurde das Pleißenland angeschlossen, daraufhin reichte Sachsen von der Oder bis zur Werra und vom Erzgebirge bis zum Harz. In jüngerer Vergangenheit gehörte Sachsen zur ehem. DDR.
Seit 1990 gehört Sachsen in Form der Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt zur Bundesrepublik Deutschland.