Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Das Elbsandsteingebirge

Dienstag, 21. Dezember 2010

Den Oberlauf der Elbe führt ein Teil seines Weges durch das Elbsandsteingebirge. Dieses größtenteils aus Sandstein bestehende Mittelgebirge trägt auch die Beinamen Sächsische Schweiz (in Sachsen) und Böhmische Schweiz (in der Tschechischen Republik). Es erreicht Höhen von mehr als 700 m über NN und dehnt sich auf einer Fläche von ungefähr 700 km² aus.

Zuflüsse und Strömungen eines Meeres der Kreidezeit transportierten einst über lange Zeiträume hinweg Sand in die Flachmeerzone dieses Meeres. Durch diagenetische Prozesse und Druck bildeten sich Sandsteinschichten aus. Als sich das Meer zurück zog, wurde die Oberfläche dieses Sandsteinmassives durch Erosion und Wasserläufe geformt. Die Elbe als wasserreichster Strom erzeugte die breitesten und tiefsten Einschnitte. Viele andere geologische Vorgänge sorgten für die mannigfaltigen Formen der Berge und Täler des Elbsandsteingebirges. Dieses Gebirge ist eines der interessantesten aus geologischer Sicht und seine Entstehungsgeschichte hat schon halbe Bibliotheken gefüllt.

Der jahrhundertelange Abbau von Sandstein als Baumaterial tat ein Übriges, um die Landschaft noch bizarrer zu formen. Die hier anzutreffende Landschaftsvielfalt macht aber auch den Reiz aus, den die Sächsische Schweiz auf seine Besucher ausübt. Zu den schönsten und meistbesuchtesten Attraktionen zählt ohne Zweifel die Bastei mit der Basteibrücke und der Aussichtsplattform rechts der Elbe in der Nähe von Rathen. Der Blick von der Bastei auf die tief unter ihr fließende Elbe wurde zum Motiv ungezählter Gemälde und fotografischer Arbeiten. Nicht weit von hier ist es zur Felsenburg Neurathen, die tatsächlich als Burg fungierte und heute ein Freilichtmuseum ist. Eine der größten Bergfestungen Europas ist die berühmte Festung Königstein. Sie erlangte zwar kaum militärische Bedeutung, war aber immer ein sicherer Rückzugsort der Herrschenden in unruhigen Zeiten. Unterhalb der Festung zieht malerisch die Elbe in geschwungenem Bogen ihren Lauf. Als weitere Schönheiten wären der Lilienstein und die Schrammensteine zu nennen sowie der Pfaffenstein, den die Barbarine krönt. Die Felsenbühne Rathen ist ein weithin bekanntes und beliebtes Freilichttheater.

Dresden – Die Perle Sachsens

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Nutzen Sie die Möglichkeit von Ihrem Ferienhaus oder Ihrer Ferienwohnung die schöne Landeshauptstadt Sachsens zu besuchen. Dresden ist eine Reise wert und hält viele Entdeckungen für Sie bereit. Neben schönen Uferpromenaden, interessanten Museen und Einrichtungen ist Dreden vor allem für den Dresdner Zwinger, die Frauenkirche, die Semperoper und das Residenzschloss bekannt. 

Die Semperoper, ein eindrucksvolles Gebäude der sächsischen Staatsoper, wurde von 1871 bis 1878 nach Plänen von Gottfried Semper errichtet. Durch den zweiten Weltkrieg wurde dieses imposante Gebäude völlig zerstört und im Jahr 1985 nach umfangreicher Rekonstruktion wiedereröffnet. Es ist das einzige Gebäude Deutschlands, das den Namen seines Architekten trägt. Nutzen Sie das Angebot einer Führung durch die Semperoper, denn so lässt die prachtvolle Innenausstattung am besten erschließen.

Als "Zwinger" wird im Festungsbau das von Gräben durchzogene Gelände zwischen den Stadtmauern bezeichnet. Unterhalb der Balustrade liegt das von Frauenfiguren
aus Sandstein umrahmte Nymphenbad. Im Zwinger sind verschiedene Sammlungen untergebracht, die heute zum Museumskomplex der staatlichen Kunstsammlungen Dresdens gehören. Die Anlage erinnert an römische und toskanische Vorbilder. Krone, Adler und Wappen verkörpern die Königswürde
Augusts des Starken, Nymphen, Satyrn und Putten die Lebenslust des sächsischen Herrschers.

Die Frauenkirche ist Deutschlands bedeutenster protestantischer Kirchenbau. Die charakteristische Kuppel, wegen ihrer Form „steinerne Glocke”genannt, stürzte infolge des Feuer sturms am 15.Februar 1945 in sich zusammen. Bis Anfang der 90er Jahre ein bewegendes Mahnmal gegen den Krieg, erhielt die vorwiegend mit weltweiten Spendenmitteln Frauenkirche ihre Ursprungsgestalt zurück.

Nutzen Sie weiterhin die Möglichkeit das Residenzschloss zu besichtigen. Während die unteren Bereiche des Schlosses noch aus dem 14. Jahrhundert stammen, spiegelt der mit italienisch nspirierter Sgraffito-Malerei versehene Innenhof den Zustand im 16. Jahrhundert wieder. 1985 startete der Wiederaufbau als Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Als erste Museen bezogen 2004 das Kupferstich-Kabinett und das „Grüne Gewölbe” die neuen Räume im Schloss.

Sie sehen, es lohnt sich ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung oder ein Appartement in Sachsen zu buchen! Neben Dresden bietet Ihnen Sachsen natürlich viele weitere Sehenwürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten.