Dresden – Die Perle Sachsens

30. Dezember 2009

Nutzen Sie die Möglichkeit von Ihrem Ferienhaus oder Ihrer Ferienwohnung die schöne Landeshauptstadt Sachsens zu besuchen. Dresden ist eine Reise wert und hält viele Entdeckungen für Sie bereit. Neben schönen Uferpromenaden, interessanten Museen und Einrichtungen ist Dreden vor allem für den Dresdner Zwinger, die Frauenkirche, die Semperoper und das Residenzschloss bekannt. 

Die Semperoper, ein eindrucksvolles Gebäude der sächsischen Staatsoper, wurde von 1871 bis 1878 nach Plänen von Gottfried Semper errichtet. Durch den zweiten Weltkrieg wurde dieses imposante Gebäude völlig zerstört und im Jahr 1985 nach umfangreicher Rekonstruktion wiedereröffnet. Es ist das einzige Gebäude Deutschlands, das den Namen seines Architekten trägt. Nutzen Sie das Angebot einer Führung durch die Semperoper, denn so lässt die prachtvolle Innenausstattung am besten erschließen.

Als "Zwinger" wird im Festungsbau das von Gräben durchzogene Gelände zwischen den Stadtmauern bezeichnet. Unterhalb der Balustrade liegt das von Frauenfiguren
aus Sandstein umrahmte Nymphenbad. Im Zwinger sind verschiedene Sammlungen untergebracht, die heute zum Museumskomplex der staatlichen Kunstsammlungen Dresdens gehören. Die Anlage erinnert an römische und toskanische Vorbilder. Krone, Adler und Wappen verkörpern die Königswürde
Augusts des Starken, Nymphen, Satyrn und Putten die Lebenslust des sächsischen Herrschers.

Die Frauenkirche ist Deutschlands bedeutenster protestantischer Kirchenbau. Die charakteristische Kuppel, wegen ihrer Form „steinerne Glocke”genannt, stürzte infolge des Feuer sturms am 15.Februar 1945 in sich zusammen. Bis Anfang der 90er Jahre ein bewegendes Mahnmal gegen den Krieg, erhielt die vorwiegend mit weltweiten Spendenmitteln Frauenkirche ihre Ursprungsgestalt zurück.

Nutzen Sie weiterhin die Möglichkeit das Residenzschloss zu besichtigen. Während die unteren Bereiche des Schlosses noch aus dem 14. Jahrhundert stammen, spiegelt der mit italienisch nspirierter Sgraffito-Malerei versehene Innenhof den Zustand im 16. Jahrhundert wieder. 1985 startete der Wiederaufbau als Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Als erste Museen bezogen 2004 das Kupferstich-Kabinett und das „Grüne Gewölbe” die neuen Räume im Schloss.

Sie sehen, es lohnt sich ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung oder ein Appartement in Sachsen zu buchen! Neben Dresden bietet Ihnen Sachsen natürlich viele weitere Sehenwürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten.

 

Die Geschichte des Freistaats Sachsen

6. November 2009

Der erste „Freistaat Sachsen“ entstand 1918 nach der Auflösung des Königreichs Sachsen. Durch den Gleichschaltungsprozess des nationalsozialistischen Deutschlands verlor Sachsen seine staatlichen Hoheitsrechte. Die Reichsregierung löste das Landesparlament auf und entmachtete die Landesregierung. Durch das „Gesetz über den Neuaufbau des Reichs“ erlosch auch die sächsische Landesstaatsangehörigkeit.

Im Jahre 1945 wurde das „Land Sachsen“ ein Teil der sowjetischen Besatzungszone im Deutschen Reich. Es setzte sich in etwa aus dem Gebiet des vormaligen Freistaates und aus Teilen der preußischen Provinz Schlesien zusammen. Es war eines der fünf Länder, der 1949 gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR). 1952 wurde für die Länder der DDR eine Verwaltungsreform beschlossen. Diese Reform beinhaltete, Kreise zu bilden und diese zu Bezirken der DDR zusammen zu fassen. Sachsen musste seine exekutiven und legislativen Befugnisse an den Bezirk Leipzig, den Bezirk Dresden und den späteren Bezirk Chemnitz abgeben. Die DDR-Länder wurden de jure jedoch nicht aufgelöst.

Das „Land Sachsen“ wurde per Verfassungsgesetz vom 22. Juli 1990 neu gegründet. Dieses Gesetz sollte ursprünglich am 14. Oktober 1990 in Kraft treten. Eine Neufassung verlegte das Inkrafttreten aber auf den Tag der Wiedervereinigung, den 3. Oktober 1990, vor. Das Land Sachsen wurde im Zuge des Beitritts der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland zum Freistaat Sachsen. Der ist seitdem einer der 16 Gliedstaaten der Bundesrepublik.

Dieser Freistaat ist der erste demokratische sächsische Staat mit eigener Verfassungsgerichtsbarkeit und drei geteilten Staatsgewalten. Sachsen ist als deutsches Bundesland sowohl Staatsrechtssubjekt als auch Völkerrechtssubjekt. 1990 wurde Sachsen erstmals bei einer Bundesratssitzung vertreten und kann seitdem wieder an der Bundesgesetzgebung und -verwaltung mitwirken.

Die heutige Landesgrenze ist ein Kompromiss zwischen den bis 1952 geltenden sächsischen Grenzen und den Bezirksgrenzen der DDR-Zeit. Auf diese Weise kam Altenburg wieder zu Thüringen. Ferner gehört deswegen mehr vom Leipziger Umland zu Sachsen als früher.


Ein Ferienhaus in Berlin.